16+
Die Dosis von Dialog & ISP

Bewegungstheater, 50 Min.

Die Dosis macht das Gift! Doch woher weiß ich was meine Dosis ist? Was passiert wenn ich Ecstasy mit Heroin mische? Kann ein Vogel süchtig werden? Wie kann ich alles vergessen ohne zu trinken? Ist Ketamin für alle Pferde legal? Was passiert wenn ich gar nicht rauche? Und wann wird Genuss zur Sucht?

Zwölf PerformerInnen suchen nach dem non plus ultra Trip, der perfekten Dosis, dem ekstatischsten aller Genüsse, dem relaxtesten Rausch aller Sinne. Doch meist haben alle Superlative einen Haken und so durchleben die SpielerInnen die immer gleichen Trips in Dauerschleife wieder. Doch die Dosis verändert sich unkontrolliert. So werden sie mit Momenten der Einsamkeit, des Zwangs und der Angst konfrontiert. Von einem Lachkrampf zum anderen fühlen sie sich als SuperheldIn, in süße Watte gepackt, außerhalb ihres Körpers schwebend und singen monotone, scheinbar nicht enden wollende Selbsthilfechöre bis die Überdosis nicht mehr weit ist. Das Ensemble, bestehend aus Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung, erzählt Skurriles und Ehrliches über Drogen ohne dabei moralisch zu sein. Dieser neugierige und reflektierte Zugang zu Konsummotiven und Wirkungen von Substanzen enttabuisiert die Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht, wirft Fragen auf und regt das Publikum zum Nachdenken an – Was ist meine Dosis?

Regie: Christina Rauchbauer, Luigi Guerrieri
Projektleitung & Förderung: Verein Dialog, Institut für Suchtprävention
DarstellerInnen: Ali Abdullahi, Rohollah Abdullahi, Amir Hamdani, Renate Körbel, Louisa Kratochwil, Rahaf Mohamad, Milad Nazari, Mostafa Noruzi, Vera Puhalo, Khalid Saif, Teresa Schmid, Elisabeth Vorsager