8+
GRAS WACHSEN HÖREN Ein botanisches Konzert von Liquid Penguin Ensemble (D), Wien Modern & Dschungel Wien

Uraufführung
Konzertperformance, 70 Min.

Können Pflanzen sprechen?

Wie groß warst Du bei Deiner Geburt? Wie viel bist Du seither gewachsen? Wie viele Jahre hast Du dafür gebraucht? Und welches Geräusch hast Du beim Wachsen gemacht?

Vier ForscherInnen des biolingua-Instituts laden ins Labor, um mit einer bahnbrechenden Entdeckung aufzuwarten: Das vermeintlich stille Reich der Pflanzen ist in Wahrheit voller Klänge. Mittels ausgeklügelter Apparate kann man endlich all das hören, was den menschlichen Ohren bislang verborgen war – das Seufzen einer Aloe vera, das knarrende Wachsen des 90 Meter hohen und 400 Jahre alten Rieseneukalyptus oder die wunderschönen Tonleitern der Regentropfen auf den Blättern. Die ForscherInnen regen ein Blätterensemble zum Raschelkonzert an und spielen dem Schnittlauch ein Ständchen – aber sehr langsam, denn Pflanzen haben ein so viel gemächlicheres Wesen als wir. Das akustisch bestens ausgerüstete Team erzählt die unwahrscheinlichsten Geschichten aus über hundert Jahren Forschung, macht eigene Versuche, testet die musikalischen Talente ganzer Wälder und greift zu seinen Instrumenten, um ins botanische Konzert mit einzustimmen.

Im Anschluss an die Vorstellung am SA 16.11. um 19:00 findet ein Publikumsgespräch.

Die Vorstellung „Gras wachsen hören“ wird für zwei verschiedene Altersstufen angeboten – die Termine für Jugendliche ab 13 Jahren finden Sie hier.

Die Vorstellung am 16.11. um 19:00 findet im Rahmen der europäischen Theaternacht statt. Für diese Vorstellung gilt »pay as you can/wish«, das heißt, jede*r Besucher*in bezahlt, soviel sie/er ausgeben kann und möchte.

Text, Stimme: Katharina Bihler
Installationen, Perkussion: Marius Buck
Perkussion: Elisabeth Flunger
Komposition, Kontrabass, Elektronik: Stefan Scheib
Technische Entwicklung der pflanzengesteuerten Klanginstallation: Klaus Pahlke
Raum: Hannes Röbisch, Liquid Penguin Ensemble

Foto: Liquid Penguin Ensemble, Wien Modern/Markus Sepperer