4+

Gastspiel
Schatten- und Figurentheater, 40 Min.

Eine Reise in die Kindheit der Menschheit

Ein Museumswärter bewacht die Venus von Willendorf, eine winzige, mysteriöse Steinfigur in einer Vitrine. Sie ist sehr wertvoll, weil sie über 25.000 Jahre alt ist. Eines Tages sagt er zu ihr: »Du hast so schöne Haare, aber warum hast du kein Gesicht? Du bist so rund, aber warum hast du keine Füße? Du trägst Schmuck, aber warum hast du keine Kleider?«
Und er nennt sie zärtlich: »Mamma Luna«.

Damit beginnt seine Verzauberung, er wird ganz klein und lebt plötzlich in der Steinzeit. Wir treffen dabei die wunderbaren silbernen Tiere, mit denen er sich anfreundet, und beobachten, wie er mit ebenfalls silbernen Geistern kämpft, um das Gesicht von Mamma Luna zu finden. Ein elegisches und doch zutiefst humorvolles Theaterstück mit Schatten-, Puppenspiel und silbernen Metallskulpturen.

Eine Vorstellung fast ohne Worte.

Von und mit: Peter Ketturkat

Fotos: Karin Bayerle/Peter Ketturkat

»Für das Publikum groß und klein ist diese Geschichte von der Vermählung von Sonne und der Mamma Luna, dem Mond, einfach zauberhaft und sogar lehrreich, obwohl das kaum die Absicht des verschmitzten Museumsaufsehers ist.« (Tanzschrift)

»In den 40 Minuten zaubert der Künstler mit dem ›Gebären‹ immer wieder neuer Bilder und Figuren nicht wenig Staunen beim Publikum hervor.« (Kurier)