premiere
6+
DER BESUCH VOM KLEINEN TOD von netzzeit

Uraufführung
Musikmärchen, 50 Min.

Wie ich meiner Furcht die Angst nehmen kann

Der kleine Tod ist eine reizende Person. Aber das weiß niemand. Alle Sterbenden, denen er sich nähert, sind traurig, seufzen, frieren und haben Angst. Kein Mensch spricht jemals mit ihm. Aber das ändert sich, als der kleine Tod das Mädchen Elisewin zu sich holen möchte: »Endlich!« ruft sie und ist fröhlich. Denn der kleine Tod nimmt ihr alle Schmerzen, er wird ihr bester Freund und schließlich finden beide ihre Bestimmung.

Kinder können nahezu mühelos schwimmen lernen, während es Erwachsenen, die das nachholen müssen, schwerfällt. Genauso sind Kinder in der Lage, dem Tabuthema Tod angstfrei zu begegnen – vor allem, wenn es früh und noch dazu spielerisch passiert. Das gleichnamige Bilderbuch der Autorin und Illustratorin Kitty Crowther, die mit dem »Astrid Lindgren Memorial Award« ausgezeichnet wurde, ist eine der hilfreichsten Geschichten, um den Tod als einen Teil des Lebens begreifen und bewältigen zu können. Mit Klaus Lang vertont einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart dieses Musikmärchen für junges Publikum.

Komposition: Klaus Lang
Dialogtexte, Inszenierung: Michael Scheidl
Nach »La visite de Petite Mort« von Kitty Crowther
Aufführungsrechte (Text): l´école des loisirs, Paris und Carlsen Verlag, Hamburg
Aufführungsrechte (Musik): Zeitvertrieb Wien Berlin
Bühne, Kostüme: Nora Scheidl
Orchester: PHACE
Mit: Rino Indiono, Eva-Maria Schaller, N.N.
Im Rahmen von 2021 out of control
Kompositionsauftrag von netzzeit, 
gefördert durch die


Foto: Nurith Wagner-Strauss