16+
WEITER LEBEN - EINE JUGEND von Ruth Klüger von teater ISKRA

Neuinszenierung
Schauspiel, 60 Min.

Ein Kind überlebt die Shoah

Ruth wird in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Wien geboren. Sie ist ein jüdisches Mädchen. Mit sieben Jahren darf sie in ihrer Heimatstadt weder auf einer Parkbank noch in der Straßenbahn sitzen. Auch ein Kinobesuch ist verboten. Sie muss ständig die Schule wechseln, da die Klassen für jüdische Kinder immer neu zusammengesetzt werden. Schließlich wird sie mit ihrer Mutter nach Theresienstadt deportiert, später nach Auschwitz-Birkenau und Christianstadt. Nur durch Zufall überlebt Ruth.
Glasklare, genau formulierte Erinnerungen lassen Ruths Geschichte für die Zuschauer*innen lebendig werden.
»weiter leben – eine Jugend« ist eines der wichtigsten
literarischen Zeugnisse der Zeit des Nationalsozialismus, erzählt aus der Sicht eines Kindes.

»Es hat sich gelohnt, weiter gelebt zu haben, wenn man diese Inszenierung gesehen hat.« (Ruth Klüger anlässlich der Uraufführung)

Externer Veranstaltungsort:
Ruprechtskirche, Ruprechtsplatz 1, 1010 Wien

Begrenzte Plätze, Reservierung erforderlich! Vor Ort ist nur Barzahlung möglich.
Beim Veranstaltungsort handelt es sich um eine Kirche, die nicht geheizt ist, bitte beachten Sie das bei Ihrer Kleidungswahl und nehmen Sie sich gegebenenfalls eine Weste oder Jacke mit.

Inszenierung: Nika Sommeregger
Es spielen: Franziska King, Alice Mortsch
Bühnenfassung: Hubertus Zorell, Pete Belcher
Bühne: Peter Ketturkat
Kostüme: Verena Vondrak-Zorell, Renate Wichtl
Regieassistenz: Tom Gruber
Grafik/Foto: Max Gruber



»Wenn Theater fast weh tut, weil es so gut ist« (Oberösterreichische Rundschau)

»eine außerordentlich dichte, spannungsreiche Inszenierung« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Ein Theaterabend, den man nicht vergisst.«
(Peter Huemer, ORF)

»Aus der Dramatisierung hat die Regisseurin Nika Sommeregger eine ungemein kluge, sensible und deutliche Choreographie geformt. [...] Kunstvoll überhöhte Bilder einer Wirklichkeit, die niemals zu vergessen und niemals zu vergeben ist.« (OÖN)

»ein eindringliches Stück Erzähltheater, sehr sensibel inszeniert« (Kurier)