13+
Schlag auf Schlag von theater.wozek

Österreichische Erstaufführung
Schauspiel, 85 Min.

„Wenn ich auf mein Unglück trete, stehe ich höher.“ Friedrich Hölderlin

Die junge Boxerin Luzia van der Kamp erkämpft sich einen Siegerpokal nach dem anderen. Mit 16 Jahren wird sie Europameisterin der Amateure. Die Schule bleibt dabei zwangsläufig auf der Strecke. Aber Luzia will nur eines: reich und berühmt werden. Henk, ihr Vater und zugleich Trainer, war selbst Profiboxeuropameister und anfangs dagegen, dass seine Tochter Boxerin wird. Luzia aber ließ nicht locker und überzeugte ihn. Nun begleitet er sie auf dem Weg nach oben. Ihr Traum scheint sich zu erfüllen: Sie bekommt einen Profivertrag, und auch das große Geld lässt nicht lange auf sich warten. Doch der Spaß am Sport wird zunehmend überlagert vom Erfolgsdruck, dem Trainer und Leistungssportlerin unterworfen sind. Was für ein Leben ist das, und was bedeutet es für die Beziehung zwischen Vater und Tochter?
Ein Stück über Leistungssport und Business, über Erfolg und Niederlage, Austeilen und Einstecken. Julia Vozenilek (Darstellerin der Luzia van der Kamp) trainiert seit September 2015 mit der Weltmeisterin Csilla Némedi Varga.

AutorInnen: Eva Blum, Herman Vinck
Konzept, Regie: Karl Wozek
Bühne, Kamera/Schnitt: Charly Vozenilek
Boxcoaching: Csilla Némedi Varga
Licht: Hannes Röbisch, Karl Wozek
Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben, Berlin
DarstellerInnen: Florian Fleischhacker, Martin Oberhauser, Michael Pockberger, Julia Vozenilek

Fotocopyright: Rainer Berson