10+
IWEIN Frei nach Hartmann von Aue von makemake produktionen

Wiederaufnahme
Mittelalter-Performance, 55 Min.

Ritterliche Abenteuer und andere Ungeheuer

In einer fantastischen Welt, in der Drachen gegen Löwen kämpfen und Riesen Geld und Gold verteidigen. In einer Zeit, in der Schwüre geleistet und gebrochene Worte mit dem Leben bezahlt werden. In der Welt der mittelalterlichen Erzählungen versucht Iwein, alle Bewährungsproben zu bestehen und sich doch selbst treu zu bleiben.

Es braucht Aufrichtigkeit, um das Wort zu halten.
Es braucht Respekt, um in Würde zu kämpfen.
Es braucht Mut, um an der Angst vorbeischauen zu können.

Gepanzerte Körper stemmen sich gegeneinander und gegen sich selbst. Äußere und innerliche Kämpfe, zum Sound einer vielgestaltigen mittelalterlichen Welt. Welche der ritterlichen Tugenden begleiten uns bis heute und was bedeutet âventiure? makemake produktionen bringt die Minne zum Klingen, die Abenteuer in Bewegung und Iwein zum Sprechen.

Achtung: Die im Spielzeitheft angegebene Vorstellung am SA 21.1. um 18:00 musste auf FR 20.1. 18:00, die am SO 22.1. um 16:30 auf SO 22.1. 11:00 Uhr verschoben werden.

Konzept: makemake produktionen, Jeanne Werner
Textfassung, Dramaturgie: Anita Buchart
Komposition: Simon Dietersdorfer
Ausstattung: Nanna Neudeck
Œil Extérieur: Laura Andreß
Produktion: Julia Haas
Kommunikation: Birgit Schachner
Regieassistenz: Lisanne Berton
Licht: Michael Zweimüller
Darstellerinnen: Michèle Rohrbach, Martina Rösler, Bettina Schwarz 

Frei nach Hartmann von Aue in der Übersetzung von Rüdiger Krohn
Rechte: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH

Fotos: Bettina Frenzel

»In der makemake-Produktion ›Iwein‹ mit Michèle Rohrbach, Martina Rösler und Bettina Schwarz wird Ritterromantik lebendig, die Frage nach der Ehre gestellt und gezeigt, dass sinnvoll sein kann, zu kämpfen und man dazu kein Schwert benötigt. Eine überaus unterhaltsame, klug gebaute Vorstellung mit drei großartigen Darstellerinnen.« (tanzschrift.at)

»Michèle Rohrbach (Iwein), Martina Rösler (u.a. Laudine) und Bettina Schwarz (u.a. Lunete) sind präzise auf einander abgestimmt und jede für sich brillant. [...] Iwein glänzt durch das konsequente Verbinden des alten Stoffs mit modernen Elementen, sodass ein in sich beeindruckend rundes Stück entsteht.« (Junge Kritik)

»Auch wenn so manche Kampf-Szene, ausgedrückt durch tänzerische, teils akrobatische, Bewegungen beeindrucken und immer wieder vorkommen, spielen doch andere Elemente von Mut, Treueschwüren, Ehrlichkeit, gebrochenen Versprechen, Kampf um Wiedergutmachung, Enttäuschungen, Respekt, irgendwie auch Liebe die noch wichtigeren Rollen.« (kijuku.at)